„Beginne den Tag mit einem Dank für den vergangenen. Denn es gibt keinen Tag, an dem dir nicht etwas Dankenswertes begegnet.“
Unbekannt
Guten Morgen ihr Lieben,
Dankbarkeit ist mehr als nur ein flüchtiges Gefühl – sie ist eine Kraft, die unser Leben grundlegend bereichern kann. Wenn wir bewusst Dankbarkeit praktizieren, öffnen wir uns für positive Perspektiven und schaffen Raum für Freude und Zufriedenheit. Studien zeigen, dass Dankbarkeit nicht nur unser emotionales Wohlbefinden steigert, sondern auch unsere Beziehungen stärkt und sogar unsere körperliche Gesundheit fördert.
Von der Theorie zur Praxis: Dankbarkeit im Alltag integrieren
Für mich gibt es zwei wundervolle Übungen Dankbarkeit zu praktizieren und diese in den Alltag zu integrieren.
1. Die kleinen Dinge wertschätzen
Manchmal fokussieren wir uns so sehr auf die „großen“ Dinge, dass wir die kleinen fast vergessen oder gar nicht wahrnehmen. Dabei gibt es viele wundervolle kleinen Dinge, die wir wertschätzen können: ein freundlicher Blick, ein magischer Sonnenuntergang oder das Zwitschern der Vögel am Morgen.
Wichtig ist, einfach mal innezuhalten und zu reflektieren, wofür wir dankbar sein können. Diese einfache Praxis kann helfen, den Fokus im oftmals stressigen Alltag auf die positiven Aspekte zu lenken.
Und eines habe ich durch diese einfach Praxis gelernt: Es gibt immer etwas im Leben, wofür es sich zu danken lohnt. Und manchmal sind es sogar die schwierigen Zeiten, denn aus ihnen können wir lernen.
2. Dankbarkeits- Meditation
Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du für die nächsten Minuten ungestört bist. Schalte dein Smartphone und Telefon aus und stelle auch gerne die Klingel der Haustür ab. Wenn du möchtest, kannst du ein Räucherstäbchen anzünden und so eine angenehme Atmosphäre schaffen.
Anmerkung: Ich bin ein großer Freund von Räucherstäbchen und sie helfen mir, mich zu entspannen und auf den gegenwärtigen Moment einzulassen.

Setze oder lege dich bequem hin, schließe die Augen und atme tief ein- und wieder aus. Lege, wenn du möchtest eine Hand auf dein Herz und eine auf deinen Bauch. Spüre wie sich bei jedem Atemzug dein Bauch hebt und wieder senkt.
Lass in Gedanken deinen Tag Revue passieren. Bei welchen Gedanken und Erinnerungen wird dir warm ums Herz? Für welche Menschen, Dinge oder eigene Fähigkeiten kannst du heute dankbar sein?
Visualisiere, wie diese Dankbarkeit von deinem Herzen aus leuchtet und sich langsam in deinem ganzen Körper ausbreitet.
Nehme dir einen Moment, um die Gefühle bewusst zu spüren, die mit der Dankbarkeit verbunden sind.
Wenn du bereit bist, bringe nun deine Aufmerksamkeit langsam zurück in den Raum. Bewege sanft deine Finger und Zehen und öffne die Augen. Nimm das Gefühl der Dankbarkeit mit in deinen weiteren Tag oder deine Nacht.
Du kannst diese Übung zu jeder Tageszeit machen. Morgens, als Morgenritual, nachmittags, nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit oder abends, vor dem schlafen gehen.
Auf YouTube und Spotify findet ihr viele weitere (geführte) Dankbarkeitsmediationen.
Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Wochenstart und eine bezaubernde Woche mit vielen wunderbaren Momenten der Dankbarkeit.
Anja
