Sonntagmorgen. 😊. Sturmtief Elli hat auch in Osnabrück für ein wenig Chaos gesorgt, aber längst nicht so stark wie in anderen Regionen Deutschlands. Als ich Freitag bei meinem Lieblingskiosk war, sagte die nette Verkäuferin: „Ganz Deutschland wird von Elli heimgesucht. Ganz Deutschland? Nein, eine kleine Stadt in Niedersachsen wird weitestgehend verschont.“ Auch die NOZ, die regionale Tageszeitung für das Gebiet um die Stadt Osnabrück, für das Emsland und weitere Regionen berichtete am 09.01.2026: „Sturmtief zieht vorbei – Osnabrück bleibt vom Winterchaos verschont“.
Doch ich möchte nun den Blick vom Wetter lösen und auf die Themen schauen, die meine Woche geprägt haben.
Danke an Anita: Sie sammelt bei den Sonntags Top 7 die Rückblicke auf die sieben Themengebiete der Woche.
- Gelesen
- Gehört/Gesehen
- Erlebnis
- Genuss
- Drinnen/Draußen
- Web-Fundstück/e
- Hobbys
Meine Sonntags Top 7
Gelesen
Bücher
Ethan Cross- Im Labyrinth der Furcht

Blogbeiträge
Gehört/Gesehen
Hörbuch/ Podcast
Barmbek Bump- Prange vs. Rohde mit Bjarne Mädel und Olli Dietrich
Gesehen
Erlebnis
Ich bin mir gar nicht sicher, ob man mein Erlebnis überhaupt als solches bezeichnen kann. Doch für mich war es eines – eines, dass mich diese Woche wirklich bewegt hat.
Nach über einem Jahr des Wartens erschien am 19.12.2025 endlich der neue Thriller von Ethan Cross: „Im Labyrinth der Furcht“. Die Vorfreude war riesig. Doch ausgerechnet die Feiertage sorgten dafür, dass sich die Lieferung verzögerte. Als ich das Buch dann endlich persönlich in Empfang nehmen wollte, kam DHL nicht zum angekündigten Zeitpunkt. Stattdessen lag mein sehnsüchtig erwartetes Buch weitere sieben Tage im Paket-Shop. Sieben lange Tage. Das hat mich mehr geärgert, als ich zugeben wollte – vor allem, weil der Shop weder auf meiner täglichen Route liegt noch Öffnungszeiten hat, die mit meinem Arbeitsalltag vereinbar sind.
Am Dienstag war es dann endlich so weit. Ich konnte das Päckchen abholen, hielt es endlich in den Händen – und war einfach nur glücklich.
Mit Francis Ackermann jr. hat Ethan Cross eine Figur erschaffen, die mich auf eine Weise fesselt, wie es nur wenige Charaktere schaffen. Ähnlich wie bei Dexter drängt sich auch hier immer wieder die Frage auf: „Bin ich ein guter Mensch, der Böses tut – oder ein böser Mensch, der Gutes tut?“ In den ersten Büchern scheint die Antwort klar: Francis ist ein gebrochener Mensch, der Böses tut. Doch je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto mehr verschwimmt diese Gewissheit.
Gezeichnet von den grausamen Experimenten seines Vaters wird Francis zum berüchtigtsten Serienkiller der Welt. Und doch führt Ethan Cross den Leser immer weiter zurück – in eine Kindheit voller Schmerz, Angst und Einsamkeit. Ich habe mit Francis mitgefühlt. Mit dem Kind, das er einmal war. Ich habe seinem Vater im Stillen die Pest an den Hals gewünscht und ertappte mich immer wieder bei dem Gedanken, Francis einfach nur in den Arm nehmen zu wollen.
Ich weiß noch nicht, wie das neue Buch endet. Und ich bin mir sicher, dass Ethan Cross die Geschichte um Francis Ackermann jr. eines Tages abschließen wird. Aber ich hoffe von Herzen, dass bis dahin noch viele Jahre vergehen – denn diese Reise in die dunkelsten Ecken der menschlichen Seele lässt mich nicht los.
Genuss
In dieser Woche habe ich gleich zwei Dinge ganz bewusst als Genuss erlebt. Zum einen habe ich Kala Namak, das ayurvedische Schwarzsalz, für mich entdeckt. Ich liebe es, mir etwas davon über meinen Tofu oder auf mein Brot zu streuen – der Geschmack ist für mich etwas ganz Besonderes und macht selbst einfache Mahlzeiten zu einem kleinen Genussmoment.
Der zweite, vielleicht sogar noch größere Genuss war die Zeit mit Burki. Seit ungefähr einer Woche kommt er zu mir auf den Schoß, wenn ich lese oder fernsehe. Früher hat er zwar immer ganz nah bei mir gelegen, aber nie direkt auf mir. Diese neue Nähe empfinde ich als eine sehr schöne Entwicklung, die mir viel Wärme und Freude schenkt.

Drinnen/Draußen

In dieser Woche hat der Schnee meinen Alltag besonders geprägt. Durch die winterlichen Bedingungen bin ich viel zu Fuß gegangen und habe an drei Tagen den Hin- und Rückweg zur Arbeit zu Fuß zurückgelegt. Die etwa 20 Minuten pro Strecke habe ich sehr bewusst wahrgenommen. Ich habe mich über den Schnee richtig gefreut – er wirkt auf mich ruhig, klar und gleichzeitig sehr friedlich. Diese Atmosphäre hatte etwas Beruhigendes und hat mir gutgetan.


Auch drinnen habe ich mir viel Zeit für mich genommen. Ich habe viel gelesen, meditiert und verschiedene Entspannungsübungen gemacht, was mir geholfen hat, zur Ruhe zu kommen.
Ein ganz besonderes Erlebnis in dieser Woche war, dass ich zum ersten Mal barfuß im Schnee stand – zwar nur für einen kurzen Moment, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Es war eine völlig neue Erfahrung, die mir noch lange im Kopf bleiben wird und die es sich sicherlich zu wiederholen lohnt.

Web- Fundstücke
Durch einen Instagram- Reel habe ich Touran, eine Sozialarbeiterin entdeckt. Sie macht auf ihrem Instagram Kanal Themen sichtbar, vor denen viele Menschen die Augenschließen. Es tut gut zu wissen und zu sehen, dass es Menschen gibt, die die Welt verändern wollen.
Hobbys
In dieser Woche habe ich viel Zeit mit Lesen und Spaziergängen im Schnee verbracht.
Und wie war eure Woche?
Anja
Danke an Antetanni für die Bereitstellung des Beitragsbildes

Liebe Anja, schön, dass Du wieder hier auf dem Blog aktiv bist! Das Buch klingt für mich eher beängstigend… Und OS als kleine Stadt ohne Elli 😅 herrlich 😂
Hab einen gemütlichen Sonntag, liebe Grüße an Dich von Katrin
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Danke fürs Verlinken. 🫶 Schön, dass Dir mein Artikel gefallen hat.
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Danke für den Linktipp zu Mads Mikkelsen ♥, die werde ich gleich mal in der Mediathek suchen… Und schön, dass du beim Wochenrückblick dabei bist, ich freue mich sehr darüber.
Schöne Sonntagsgrüße
Anita
PS. Barfuß im Schnee… Respekt.
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