Sonntagsglück #10/2026 – Treffen mit Freunden und Momente der Stille

ein grüner Trieb, der sich aus der Erde bohrt
Die Natur erwacht

Diese Woche fühlte sich ein wenig anders an als sonst.

Ich habe mein Handy häufiger im Flugmodus gelassen, viel Zeit draußen verbracht und mich intensiver mit Fragen beschäftigt, für die im Alltag oft kaum Raum bleibt – zum Beispiel mit der Frage, welche Rolle Spiritualität eigentlich in meinem Leben spielt.

Jetzt ist Sonntagmorgen. Der erste Kaffee ist getrunken, die Stubentiger versorgt und ich sitze entspannt vor meinem Laptop. Zeit für meinen kleinen Wochenrückblick.

Danke an Anita:  Sie sammelt bei den Sonntags Top 7 die Rückblicke auf die sieben Themengebiete der Woche:

Meine sonntags Top 7

Gelesen

Bücher

Die Wiederentdeckung der Spiritualität: 7 Praktiken im Fokus der Wissenschaft“ von Rupert Sheldrake.

Blogbeiträge

In dieser Woche habe ich viel Zeit offline verbracht. Die Stunden zu Hause habe ich vor allem damit verbracht, die Praktiken auszuprobieren, die ich durch die Bücher „Spiritualität für Skeptiker“ und „Die Wiederentdeckung der Spiritualität“ kennengelernt habe.

Gehört/Gesehen

Hörbuch/ Podcast/Musik

Podcast:

In dieser Woche hatte ich keine Lust mir einen Podcast anzuhören.

Hörbuch:

„Das gefälschte Siegel- Die Neraval- Saga 1“ von Maja Ilisch; Gesprochen von Peter Lontzek

Musik:  

Haudegen- Schlicht und Ergreifend

Gesehen

„Luchs- Der scheueste Jäger Europas“

Erlebnis

Die Woche begann direkt mit einem Überraschungsbesuch meiner besten Freundin. Nach Feierabend rief sie mich an und fragte, ob wir spontan einen Kaffee trinken können 😊

Sie hatte wirklich Glück, mich zu erreichen – erst zwei Minuten vorher hatte ich mein Handy wieder eingeschaltet. Ich hatte mir vorgenommen, mein Telefon diese Woche möglichst im Flugmodus zu lassen und es nur bewusst einzuschalten.

Corinna und ich verbrachten eine schöne Zeit auf der Terrasse. Es tat gut, sie zu sehen, miteinander zu reden, zu lachen und sich auszutauschen.

Am Dienstag war ich dann vier Stunden mit Ati und Frodo in der Natur unterwegs. Ati ist eine Freundin, bei der sich jedes Treffen ein bisschen wie Urlaub anfühlt. Alles wirkt leicht und unkompliziert.

ein Golden Retriever auf einer Wiese. Im Hintergrund kann man Wasser erkennen
Frodo
ein Glas und eine Flasche alkoholfreies Bier und eine Schüssel mit zwei Kugel Eis auf einem Tisch. Im Hintergrund kann man Wasser erkennen
Eine kleine Erfrischung zwischendurch

Genuss

Kulinarisch gab es keine besonderen Highlights, dennoch habe ich die Woche genossen.

Die Zeit mit Corinna und Ati.

Die vielen wundervollen Momente in der Natur.

Schneeglöckchen in einem Wald
Schneeglöckchen
Eine Frau mit Brille, Mütze und blauer Jacke, die im Wald steht und ein Selfie von oben (aus der Vogelperspektive) macht
Ich liebe die stillen Momente in der Natur

Die abendliche Kuschelzeit mit Burki.

Ein Kater, der mit geschlossenen Augen auf einem Sofa liegt
Burki- der Genießer

Drinnen/Draußen

Drinnen

Zu Hause habe ich in dieser Woche vor allem gelesen, meditiert und meine Gedanken zum Gelesenen aufgeschrieben.

Eine Frage hat mich dabei besonders beschäftigt:

Welches Bedürfnis – oder welche Bedürfnisse – erfüllt Spiritualität in meinem Leben? Was kann der Atheismus mir nicht geben?

Draußen

Ich war viel mit dem Rad unterwegs und habe Spaziergänge in der Natur gemacht.

Web- Fundstücke

keine

Hobbys

Lesen, schreiben, Kung Fu und spazieren.

Damit endet mein Sonntagsglück dieser Woche. Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag und viele kleine Glücksmomente in den kommenden Tagen.

Welche Momente haben eure Woche besonders gemacht?

Anja

 Danke an Antetanni für die Bereitstellung des Beitragsbildes.

2 Kommentare

  1. So eine handyfreie Zeit tut den meisten von uns sehr gut. Es ist immer wieder interessant zu lesen, dass so viele Menschen davon schreiben/berichten, im Alltag dann aber doch oft am Wischkästchen hängen. Mein Handy ist zumindest meistens lautlos (eigentlich immer, wenn ich so recht darüber nachdenke) und es liegt sehr häufig auch in der Tasche, sodass ich keine Eingänge mitbekomme. Dennoch verbringe (auch) ich viel zu viel Zeit an dem Daddelteil und muss mich immer wieder selbst bewusst dagegen entscheiden. Ist schon ein komisches Dilemma… wir glauben, nicht ohne und nicht mit leben zu können. Die Frage nehme ich vielleicht direkt mit in den morgigen Montagsstarter (wenn ich sie bis dahin nicht vergessen habe… *lach*).

    Sonnige Sonntagsgrüße

    Anita

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  2. Das Handydilemma 😊Ich glaube, daraus könnte man einen interessanten Beitrag machen. Ich habe mein Handy seit Jahren lautlos und bekomme Eingänge auch oft nicht mit. Dennoch wollte ich es diese Woche mal (wieder) ausprobieren das Handy bewusst einzuschalten. Meist wird es ja nur bewusst ausgeschaltet ( bei Treffen, Terminen ect.), aber nur selten bewusst eingeschaltet. Und ich habe in dieser Woche gemerkt, dass ich nichts verpasse, wenn ich es auslasse und nur zu bestimmten Zeiten einschalte. Und wenn etwas wirklich wichtig ist, habe ich tatsächlich noch einen Festnetzanschluss und einen AB, der besprochen werden kann.

    Ich fand die Woche sehr entlastend. Mehr offline zu sein hat mir auf jeden Fall sehr deutlich gezeigt wie „abhängig“ man sein kann. Auch wenn mein Handy oft lautlos ist, erwische ich mich dennoch beim rumdaddeln 🙂 Durch den Flugmodus habe ich in dieser Woche deutlich mehr in meinen Büchern gelesen und deutlich mehr das Gelesene reflektiert 🙂 Kein ständiges erreichbar sein hat den Vorteil mehr Zeit für andere- wichtigere Dinge zu haben 🙂

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