
Der März ist ein Monat voller Lebendigkeit.
Er ist ein Aufatmen der Erde.
Nach der Ruhezeit des Winters beginnt jetzt etwas, das sich nicht länger zurückhalten lässt.
Das Licht wird spürbar stärker, die Sonne steht höher, die Tage dehnen sich.
Unter der noch kühlen Oberfläche beginnt es zu arbeiten, zu drücken, zu keimen.
Und genau das geschieht auch in uns.
Gerade jetzt, wo in der Welt vieles in Bewegung ist, wo Nachrichten Unsicherheit bringen und viele Menschen Angst spüren, trägt der März eine besondere Botschaft. Er zeigt uns, dass Wandel nicht das Ende bedeutet, sondern Übergang. Wenn Eis schmilzt, wird es unruhig. Wenn Flüsse auftauen, brechen sie alte Formen auf. Das wirkt chaotisch, doch es ist ein Zeichen von Leben und Wandlung.
Um den 20. März herum erleben wir die Tag-und-Nacht-Gleiche. Licht und Dunkel halten sich für einen Moment die Waage. Dieses Gleichgewicht erinnert uns daran, dass selbst in bewegten Zeiten eine tiefere Ordnung wirkt. Auch wenn wir sie nicht immer sofort erkennen können.
Der März steht energetisch für Neubeginn.
Es ist ein echtes Erwachen im Körper und im Feld.
In alten Zeiten begann hier das neue Jahr, weil jetzt sichtbar wurde, dass Leben zurückkehrt.
Die ersten Blumen blühen, Zitronenfalter schweben durch die Luft und die Vögel singen lauter ihre Lieder.
Kein Schneeglöckchen fragt, ob die Welt sicher genug ist, um zu blühen. Es folgt dem inneren Ruf.
Vielleicht dürfen auch wir beginnen, diesem inneren Ruf wieder mehr zu vertrauen.
Angst zieht zusammen. Der Frühling dehnt aus.
Angst erstarrt. Der März bewegt.
Wenn du merkst, dass dich das Weltgeschehen innerlich berührt oder verunsichert, dann geh hinaus. Spüre den Wind. Schau dir die Knospen an. Atme bewusst. Erinnere dich daran, dass du Natur bist. Du kennst Zyklen. Du weißt, dass nach jedem Winter neues Grün wächst.
Dieser Monat ruft uns in die Lebendigkeit. Vielleicht ist unsere Aufgabe jetzt nicht, alles zu kontrollieren, sondern in uns selbst das Gleichgewicht zu finden. In unserer eigenen Mitte entsteht Stabilität, auch wenn es im Außen stürmt.
Der März bringt Mut zurück.“
Veronika Mitena
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