Gehmeditation

Guten Morgen ihr Lieben,

heute möchte ich eine Meditation mit euch teilen, die ich im Europäisches Institut für angewandten Buddhismus (EIAB) kennen- und lieben gelernt habe.

Gehmeditation

Die meisten Menschen denken beim Wort Meditation an Sitzmeditation, dabei gibt es viele verschiedene Arten der Meditation. Achtsamkeitsmeditation können wir überall und in jeder Körperhaltung praktizieren- im Sitzen, im Stehen, im Liegen, beim Gehen, bei der Hausarbeit…

Bei der Gehmediation nach Thich Nhat Hanh geht es nicht darum irgendwo anzukommen, sondern darum sich jeden Schrittes und Atemzuges bewusst zu sein. Nach Thich Nhat Hanh können wir Gehmeditation immer und überall praktizieren- bei der Arbeit, auf dem Parkplatz des Supermarkts, in der Stadt beim Shopping.

Häufig rennen wir von A nach B, haben Termine, die uns in Stress versetzen und uns scheinbar zur Eile zwingen. Die Gehmeditation kann uns dabei helfen zur Ruhe zu kommen und den Geist zu beruhigen. Beim achtsamen gehen können wir unsere Sorgen für einen Augenblick vergessen, da wir uns ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren.

Wissen das wir gehen

Gehmediation nach Thich Nhat Hanh bedeutet zu wissen, dass wir gehen. Wir sind uns jeden unserer Schritte bewusst. Die Schritte sind langsam, entspannt und ruhig. Jeder achtsame Schritt ist ein Protest gegen die Schnelllebigkeit, die Geschäftigkeit, die Eile. Indem wir uns unserer Schritte bewusst sind und jede Bewegung mit unserem Atem synchronisieren können wir im Hier und Jetzt ankommen.

Ich bin angekommen

„`Ich bin angekommen, ich bin zu Hause` bedeutet: Ich will nicht mehr rennen. Ich bin mein ganzes Leben gerannt und bin nirgendwo angekommen. Jetzt möchte ich innehalten. Mein Ziel ist das Hier und Jetzt, die einzige Zeit und der einzige Ort, an dem wahres Leben möglich ist.“

Thich Nhat Hanh

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen und bezaubernden Wochenstart und viele Momente, in denen ihr euch jeden eurer Schritte bewusst seid.  

Anja

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