„Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön.”
Vincent van Gogh
Guten Morgen ihr Lieben,
Sonntagvormittag. Die erste Tasse Tee ist getrunken, der Himmel klärt sich langsam auf und der Tag verspricht gut zu werden. Gestern ging endlich wieder die neue Bundesliga- Saison los und der BVB konnte direkt mit einem Sieg starten. Okay, es war ein holpriges Spiel, aber am Ende zählen drei Punkte. Wie hat es Edin Terzic letztes Jahr so schön formuliert: „Weniger sexy. Mehr Erfolg.“ Mal schauen, ob sein Nachfolger es genauso sieht 😊.
Bevor ich jedoch gleich den Tag genieße, möchte ich Anitas Einladung folgen und meinen Rückblick auf die Woche mit euch teilen.
Anita sammelt auf ihrem Blog bei den Sonntags Top 7 die Rückblicke auf die sieben Themengebiete der Woche:
- Gelesen
- Gehört/Gesehen
- Erlebnis
- Genuss
- Drinnen/Draußen
- Web-Fundstück/e
- Hobbys
Sonntags Top 7
Gelesen
Bücher:
- Geroge Orwell- 1984. Orwell setzt sich in seinem Klassiker mit totaler Überwachung, staatlicher Kontrolle und Unterdrückung des Individuums auseinander. Eines der bekanntesten Zitate aus 1984 ist: „Big Brother is watching you.“
Gute Nachrichten:
- Zufriedenheit in Deutschland ist gestiegen
- Österreich: Caritas unterstützt Familien beim Schulstart
- Rheinland-Pfalz weitet Housing-First-Projekt aus
Irgendwo im Internet:
- Auf der Instagram- Seite von neunfragen hat mich folgende Frage zum Nachdenken angeregt: „Wenn du eine Zeitmaschine hättest, würdest du die Vergangenheit besuchen oder die Zukunft?“
- Mein erster Gedanke war: Ich würde in die Vergangenheit reisen, um einige Entscheidungen erneut treffen zu können. Denn es gab einige Entscheidungen, die ich rückblickend nicht gut fand. Doch dann dachte ich: Wäre ich heute der Mensch, der ich bin, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte? In die Zukunft zu reisen ist mir gar nicht in den Sinn gekommen- was soll ich da? Ich bin zuweilen schon mit der Schnelllebigkeit der Gegenwart überfordert, wie soll es da erst in der Zukunft sein? Oder ist die Zukunft vielleicht gar nicht mehr von so hohem Tempo geprägt? Wie es bei mir so ist löst eine Frage viele weitere aus 😊. Wie ist es bei euch? Vergangenheit, Zukunft oder doch lieber die Gegenwart genießen?
Gehört
Musik:
- Goo Goo Dolls
- Bon Jovi
Hörbücher/ Podcasts:
- Betreutes fühlen- Podcast mit Atze Schröder und Dr. Leon Windscheid– Diese Woche zum Thema „Schuld“ (Erstausstrahlung: Oktober 2019)
- Shi Heng Yi – Shaolin Spirit: Meistere dein Leben/ Gesprochen von Herbert Schäfer
Gesehen
- Premier League: Manchester City- Ipswich Town
- Bundesliga: Borussia Dortmund- Eintracht Frankfurt
- Und heute evtl. noch: Liverpool- Brentford FC
Erlebnis
- Das kurze Treffen mit Ati bei uns auf unserem Balkon. Es müssen nicht immer stundenlange Treffen sein- manchmal reicht es spontan gemeinsam einen Kaffee zu trinken 😊
- Der wundervolle Waldspaziergang am Donnerstag.

Genuss
- Die leckere vegane Bolognese die meine wundervolle Frau gezaubert hat
- Die klare und herrliche Waldluft- der Duft der Bäumen und Blumen
Drinnen/ Draußen
- Wenn ich nicht grade arbeiten war, habe ich viel Zeit draußen verbracht. Ich war spazieren oder habe auf dem Balkon gelesen, geschrieben oder gelernt (für die Ausbildung: Fachkraft für Medienpädagogik).
Web- Fundstücke
- Nachdem ich an der Blogparade „Me- Time“ teilgenommen habe, habe ich bei Gaby viele weitere Beiträge zum Thema „Me- Time“ lesen können. Es war spannend zu lesen, wie jede*r einzelne Me- Time für sich interpretiert und was ihm/ ihr wichtig ist.
Hobbys
- Ich habe gelesen, geschrieben, war mit dem Rad unterwegs, habe getrommelt und bin spazieren gewesen.
Fazit
Wenn ich selbst über meine Woche schaue liest sie sich sehr positiv. Doch die Woche bestand nicht nur aus den sieben Themengebieten. Denn neben der Zufriedenheit die ich tagsüber oft erlebte, überrannten mich bei meiner täglichen Meditation oft meine Gefühle. Es fällt mir derzeit schwer zu meditieren, da meine Gedanken häufig abschweifen. An manchen Tagen fühlte es sich an, als habe ich noch nie im Leben meditiert. Ständig gingen meine Gedanken auf Wanderschaft. Und immer wieder lösten bestimmte Gedanken ein Meer an Tränen aus. Allerdings hat es auch etwas Gutes. Denn so haben die Tränen ihren Platz und überkommen mich nicht im Laufe des Tages. Manche Abschiede/ Verluste brauchen ihre Zeit. Es gibt Wunden, die brauchen Zeit zum heilen. Früher habe ich oft gedacht, dass ich funktionieren muss- traurig sein kann ich ein paar Tage, aber dann muss auch gut sein. Heute weiß ich: Nein, ich muss nicht funktionieren. Ich darf traurig sein. Und es gibt kein Zeit-Fenster, welches mir auferlegt, wann ich aufhören muss traurig zu sein.
Zum Thema Trauer und wie lange sie dauern darf habe ich diese Woche einen wundervollen Beitrag gelesen: „Trauern ist ein Zeichen von Liebe„
Und wie war eure Woche?
Anja
Danke an Antetanni für die Bereitstellung des Beitragsbildes

Liebe Anja,
ich freue mich, dass du beim Wochenrückblick mit deinen Sonntags Top 7 dabei bist. Dein Rückblick liest sich positiv, aber dein Fazit bringt auch mich zum Nachdenken. Es sind wie immer Momentaufnahmen, die uns Zeilen denken/schreiben lassen, alles will und muss nicht in die Öffentlichkeit getragen werden und sehr vieles braucht einen anderen Raum und mehr/eine andere Zeit. Lebe den Moment, der fröhlich oder auch traurig sein kann.
Hab einen schönen Sonntag mit guten Gedanken.
Herzensgrüße
Anita
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Liebe Anita,
alles muss auch nicht an die Öffentlichkeit, aber manches will einfach raus 🙂 Und ich würde mich selbst belügen, wenn ich alles schön reden/ schreiben würde 🙂 Ich wähle immer sehr genau was ich teile und was nicht. Manche Dinge sind für mich völlig okay zu teilen, andere hingegen werden niemals den Weg in die Öffentlichkeit finden. Weil sie, wie du es so schön geschrieben hast, einen anderen Raum brauchen 🙂
Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntag
Anja
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Genau so meinte ich es. ♥
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Eine gute Woche wie mir scheint, liebe Anja! Dass Meditation so viel auslösen kann… Allerdings hab ich mich damit noch nie beschäftigt. Danke für den Podcast-Tipp, da werde ich mal reinhören (die Lösung macht Sommerpause…)
Hab einen erholsamen Sonntag 🙋🏼♀️
Liebe Grüße
Katrin
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Meditation kann unglaublich viel aus-, aber auch auflösen. Ich habe schon viele wundervolle Erfahrungen während der Meditation machen dürfen. Und auch das derzeitige traurig sein gehört dazu. Aber wie schon geschrieben- es ist gut, dass meine Traurigkeit einen Platz hat und mich nicht mitten am Tag überkommt. So bekommt die Traurigkeit wenigstens Aufmerksamkeit und darf gefühlt werden. Ich habe in den vergangenen Jahren gelernt, dass jedes Gefühl gefühlt werden darf und muss. Und momentan ist es die morgendliche Traurigkeit.
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