Positiver Jahresrückblick: 14 gute Nachrichten aus 2024

Wie in den vergangenen Jahren zierten auch im Jahr 2024 vor allem negative Nachrichten und Schlagzeilen die Titelseiten. Dabei gab es auch in diesem Jahr viele wundervolle, positive und zu Herzen gehende Nachrichten, die es verdient hätten auf den Titelseiten zu stehen. Da gute Nachrichten sich aber scheinbar nicht verkaufen werden sie meist entweder gar nicht erwähnt oder nur kurz zusammengefasst. Deshalb habe ich gute Nachrichten aus dem Jahr 2024 für euch gesammelt.

1. Südkorea verbietet Verzehr von Hundefleisch

Das Essen von Hundefleisch hat in Südkorea eine lange Tradition, doch ab 2027 ist der Verzehr verboten. Es gibt eine dreijährige Übergangszeit, bis das Gesetz wirksam wird: Es gilt ab 2027 und wer dagegen verstößt, kann mit zwei bis drei Jahren Gefängnis bestraft werden.

Quelle: RND

2. Neues Gesetz in NY verbietet Wildlife Killing Contests (Tötungswettbewerbe für Wildtiere

Seit Dezember 2023 sind in New York sogenannte Wildlife Killing Contests verboten. Bei den Wettbewerben treten die Teilnehmenden gegeneinander an, um die meisten, schwersten und kleinsten Tiere für Geld und Preise zu töten. Gejagt werden z. B. Füchse, Kojoten, Eichhörnchen, Waschbären oder Krähen. New York ist der zehnte US-Bundesstaat, der solche Wettbewerbe verbietet.

Quelle: World Animal News

3. Kindersterblichkeit erheblich gesunken

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren ist laut UNICEF und WHO in den letzten 25 Jahren um rund 51 Prozent gesunken. Ein besserer Zugang zu sauberem Wasser, Malariaprävention und Gesundheitsversorgung könnten die Überlebenschancen noch deutlicher verbessern.

Quelle: Tagesschau

4. Organspende- Register in Deutschland ist online

Wer seine Bereitschaft zur Organspende bisher nur auf dem Organspendeausweis im Portemonnaie vermerkt hat, kann dies seit März 2024 auch im neuen digitalen Organspende-Register tun. Es ist seit Anfang 2024 freigeschaltet, unter www.organspende-register.de erreichbar und soll den Organspendeausweis in Papierform ergänzen.

Weitere Informationen zum Thema Organspende findet ihr hier:

Quelle: Tagesschau

5. Nach 100 Jahren: Seepferdchen kehren ins Nordsee-Wattenmeer zurück

Symbolfoto/ Bild von wal_172619 auf Pixabay

Seit den 1930er Jahren waren die Kurzschnäuzigen Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) aus dem Wattenmeer verschwunden. Mittlerweile sind 144 Fundmeldungen in der Datenbank der App erfasst. Woher die Tiere stammen, ist noch nicht eindeutig geklärt. Forscher*innen hoffen auf weitere Funde, um eine aussagekräftige Datenlage zu erlangen.

Quelle: watson

6. Wieder mehr Tiger in Thailand

Auch wenn Tiger weiterhin weltweit bedroht sind- in Thailand ist die Zahl der Großkatzen wieder gestiegen. Die Behörden verzeichneten einen Anstieg der wildlebenden Population auf 179 bis 223 Tiere. Bei der letzten Zählung waren es schätzungsweise 148 bis 189 Exemplare. „Dieser Erfolg beim Artenschutz ist das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen der thailändischen Regierung, von Nichtregierungsorganisationen, lokalen Partnern und Gemeinden“, teilte der WWF Thailand mit.

Quelle: Frankfurter Rundschau

7. Weniger Plastiktüten an britischen Stränden

Vor zehn Jahren lagen in Großbritannien noch durchschnittlich fünf Plastiktüten auf 100 Metern Küstenstrand. Heute ist es nur noch eine pro 100 Meter Strand – vor allem dank des gesetzlichen Verbots von kostenlosen Einwegplastiktüten.

Quelle: taz

8. Weniger Tierversuche mit Kaninchen geplant

In Deutschland soll es künftig weniger Tierversuche mit Kaninchen geben. Das Paul-Ehrlich-Institut will in etwa einem Jahr bestimmte Medikamententests mit fieberauslösenden Substanzen an Kaninchen weitgehend einstellen. Grund dafür sind neue Testmethoden, die ohne Tierversuche funktionieren.

Quelle: Deutschlandfunk Nova

9. Lego will Steine aus nachhaltigem Material produzieren

Der Spielzeug- Konzern Lego will bis 2032 vollständig auf erneuerbare und recycelte Kunststoffe umsteigen. Bis 2026 soll die Hälfte der Steine aus dem neuen Material hergestellt werden. Eigenen Angaben zufolge hat der Spielzeug- Hersteller mehr als 600 alternative Materialien getestet.

Quelle: watson

10. Achtsamkeitsmeditation lindert Schmerzen

Meditation muss nicht zwingend drinnen praktiziert werden; oft bietet die Natur eine herrliche Kulisse, um sich hinzusetzen und in sich zu gehen

Eine neue Studie der University of California San Diego zeigt das Achtsamkeitsmeditation Schmerzen lindern kann. Bildgebende Verfahren belegen, dass Meditation dabei hilft, Schmerzen anders wahrzunehmen und weniger negativ zu bewerten.

Quelle: Geo

11. Großbritannien schränkt Werbung für ungesunde Lebensmittel ein

Großbritannien will die Werbung für als ungesund eingestufte Lebensmittel im Fernsehen und im Internet ab Oktober 2025 stark einschränken. Die britische Regierung legte eine Liste der Lebensmittel mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt vor, die von dem Werbeverbot betroffen sind.

Ziel ist es, der Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen etwas entgegenzusetzen.

„Fettleibigkeit raubt unseren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben, bereitet sie auf ein Leben voller gesundheitlicher Probleme vor und kostet den NHS (National Health Service)  Milliarden.“, sagte Staatssekretär für Gesundheit und Soziales Wes Streeting.

Quelle: gov.uk

12. Unterrichtsfach Glück hat positive Effekte

In Braunschweig nahmen über 500 Kinder drei Monate am „Glücksunterricht“ teil. Der Psychologe und Glücksforscher Tobias Rahm, der das Projekt initiiert hat, erklärte im Anschluss: „Alle Beteiligten berichten von positiven Auswirkungen“.

Im Jahr 2018 führte der Dalai Lama das Fach „Glück“ an Delhis Schulen erstmals ein.

Quelle: news4teachers

13. Osnabrück bekommt erste Tiertafel

Ehrenamtliche haben in Osnabrück eine Tiertafel gegründet. Der Verein will bedürftige Menschen bei Tierarztbesuchen finanziell unterstützen und ab März 2025 einmal pro Monat Futter ausgeben. Damit will der Verein erreichen, dass Tiere nicht aus finanzieller Not abgegeben werden müssen. Finanziert wird die Tiertafel durch Spenden.

Quelle: hasepost

14. Wohnungen für Obdachlose: Projekt in Rheinland- Pfalz wird erweitert

Obdachlose haben es oft schwer, denn sie sind nicht nur den Witterungsbedingungen ausgesetzt, sondern auch vielen Vorurteilen, Diskriminierungen und sogar Gewalt. Und die Hürden, die obdachlose Menschen nehmen müssen, um ins Leben zurückzukehren, sind oft so groß, dass sie oft wohnungslos bleiben.

In Koblenz, Landau und im Westerwaldkreis ist es anders- dort bekommen obdachlose Menschen bedingungslos eine Wohnung vermittelt. 2023 startete das Housing- First Projekt und soll nun auf drei weitere Standorte ausgeweitet werden.

„Es ist eine Erleichterung für die Leute, einen Anker zu haben. Und dann nach und nach die anderen Probleme angehen zu können.“ Michael Bungarten, Geschäftsführer AWO Koblenz

Quelle: swr

Mehr gute Nachrichten findest du hier.

3 Kommentare

  1. Was für ein toller Beitrag! Und dass es jetzt den online Spendeausweis gibt habe ich gar nicht mitbekommen. Vielen Dank für den Hinweis. Komm gut ins neue Jahr und bis bald. 😊

    Like

Hinterlasse eine Antwort zu Pettersson's Schafstall Antwort abbrechen