Heute nehme ich zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder an der „12 von 12“-Aktion von Caro teil. Auf ihrem Blog Draußen nur Kännchen lädt sie Blogger*innen ein, ihren Tag in 12 Bildern zu dokumentieren und sich so miteinander zu vernetzen. Es ist ein großartiges Event, und ich freue mich, dabei zu sein!
Ein freier Montag: Zeit für Selbstfürsorge
Für mich war der heutige Montag besonders entspannend – ich habe frei! Kein Arbeitsstress, dafür viel Raum für mich selbst. Der Tag stand ganz im Zeichen der Selbstfürsorge, obwohl ich ursprünglich mit einer Freundin verabredet war. Leider haben wir unser Treffen aufgrund des schlechten Wetters auf unbestimmte Zeit verschieben müssen.
Mein Morgen begann heute eine halbe Stunde später als üblich. Normalerweise klingelt mein Wecker täglich 6:30 Uhr. Da ich gestern jedoch etwas länger wach war, habe ich mir meinen Wecker auf 7:00 Uhr gestellt. Das änderte jedoch nichts an meinem Morgenritual.
Nachdem aufstehen ist der Gang ins Badezimmer Pflicht- Zunge schaben und Öl ziehen. Während das Öl ziehen wirkte, fütterte ich Burkhard und Elton.

Fokus auf Atmung und Achtsamkeit
Nach dem Öl ziehen widmete ich mich der Buteyko-Atmung. Ich habe mit dieser Atemtechnik im letzten Jahr begonnen, nachdem Vicky ihre Ausbildung zum Buteyko-Atemcoach absolviert hat. Unter ihrer Anleitung habe ich die Methode ausprobiert und schnell positive Veränderungen bemerkt. Doch nach drei Monaten habe ich das Training erstmal pausiert, da es mich zunehmend gestresst hat. Aber mit dem Jahreswechsel habe ich beschlossen, wieder anzufangen – und das tut mir gut.
Durch das regelmäßige Training im letzten Jahr habe ich einige bemerkenswerte Veränderungen in meinem Alltag festgestellt:
- Bessere und längere Konzentration
- Kein Mittags-Tief mehr
- Erholsamerer Schlaf
- Leichteres und freieres Atmen
- Ein ausgeglicheneres, ruhigeres Gefühl
Und weil ich genau diese Vorteile im vergangenen Jahr erkannt habe, war es mir wichtig in diesem Jahr neu durchzustarten.

Nachdem ich mein Atemtraining beendet hatte, ging es weiter auf die Matte zum Body Scan.

Im Anschluss an mein Morgen- Ritual war es Zeit fürs Frühstück. In der letzten Woche habe ich Kala Namak, das ayurvedische Schwarzsalz, für mich entdeckt. Heute gab es Brot mit Aufstrich, Kräutertofu, Gurke und – natürlich – Kala Namak. Ein echtes Geschmackserlebnis!

Zu Fuß in die Stadt – und der Kampf gegen das Rutschen
Direkt nach dem Frühstück machte ich mich fertig, um in die Stadt zu gehen und ein paar Dinge einzukaufen. Mein Fahrrad ließ ich bewusst im Keller stehen und entschied mich, zu Fuß zu gehen. Schnell stellte sich heraus, dass die Straßen viel freier waren als die Gehwege. Ich rutschte mehrmals aus, was den Spaziergang dann doch etwas abenteuerlich machte.

Wieder zu Hause war es Zeit, den Haushalt zu erledigen: Staubsaugen, Wischen und Staubwischen. Es ist nicht unbedingt das, was ich am liebsten tue, aber es fühlt sich gut an, wenn es erledigt ist.

Kreativ sein: Malen als Ausgleich
Nach den Haushaltsaufgaben hatte ich Lust, mich kreativ auszudrücken, also holte ich mein neues Malbuch heraus. Das Smartphone stellte ich auf Flugmodus und ließ mich von meditativer Musik leiten. Es war unglaublich entspannend, einfach im Moment zu sein.


Dann war es auch schon Zeit, zu kochen. Leider habe ich beim Zubereiten des Essens ganz vergessen, ein Foto zu machen. Aber so ist das eben manchmal – manchmal bin ich einfach so vertieft, dass ich das Dokumentieren vergesse.
Lesen und Entspannen auf dem Sofa
Nach dem Essen setzte ich mich aufs Sofa, um ein bisschen zu lesen. Momentan lese ich mal wieder zweigleisig, d.h. ich lese zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedliche Bücher. Heute habe ich mit „Shiva – Der wilde, gütige Gott“ von Wolf-Dieter Storl begonnen. Ich finde das Buch sehr spannend, aber die Hörbuchversion ist weitaus lebendiger. Es ist großartig, wie Storl mit seinen Geschichten lebt und mich so mitnimmt.

Ein überraschender Besuch
Während ich gerade in das Buch vertieft war, klingelte es plötzlich an der Tür. Mein Herd hatte in den letzten zwei Wochen immer wieder Probleme gemacht, also hatte ich dem Elektriker heute Morgen eine Nachricht geschickt. Er war so spontan, dass er einfach vor meiner Tür stand! Jetzt funktioniert mein Herd wieder einwandfrei.

Auszeit in der Wanne
Nach dem Elektriker-Besuch gönnte ich mir eine entspannte Auszeit in der Badewanne. Mit einer Tasse Tee und dem Krimi „Im Labyrinth der Furcht“ von Ethan Cross war das der perfekte Abschluss eines ruhigen Nachmittags. Ich liebe solche entspannten Tage, in denen ich ganz für mich da sein kann. Das ist für mich echter Luxus.

„12 von 12“: Fotos bearbeiten und Beitrag teilen
Direkt nachdem entspannenden Bad lud ich die Fotos von meinem Handy auf den Laptop, um sie für meinen „12 von 12“-Beitrag vorzubereiten. Jetzt ist es 17 Uhr, und ich freue mich darauf, meinen Beitrag zu teilen. Danach werde ich mich durch die anderen „12 von 12“-Beiträge lesen – ich bin immer gespannt, wie andere Menschen ihren Tag gestalten!

Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Abend und einen entspannten Start in die neue Woche.
Anja

Was für ein schöner entspannter Tag, das kommt ja doch immer zu kurz!
Auf die Badewanne bin ich ja schon neidisch, es ist JAHRE her, dass ich in einer lag. Wir haben quasi nur eine Sitzwanne.
Und die Namen deiner Stubentiger finde ich toll.
Hab noch einen super entspannten Abend.
LG Debby
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Ja, die Namen meiner Stubentiger sind so eine Sache für sich😂 Burkhard heißt Burkhard, weil er im „Burhaksweg“ gefunden wurde. Zu dem Zeitpunkt war er unterernährt und krank. Er wurde vom Katzenschutzbund aufgepäppelt und durfte dann bei mir einziehen. Keiner weiß wie alt er ist- die Tierärzte schätzen ihn auf 12 bis 15 Jahre- und wo er herkommt. Und da er schon so alt ist habe ich ihn dann adoptiert, damit er noch einen schönen Lebensabend verbringen darf.
Dir auch einen schönen Abend
Anja
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Ich habe auch so Fundkatzen mit schweren Vorgeschichten. Danke für dein großes Herz. 💕
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Liebe Anja,
du hattest ja einen richtig schönen Tag. Sehr interessant, was du alles geteilt hast. Krass, was du alles schon vor dem Frühstück für dich getan hast.
Liebe Grüße,
Marion
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Normalerweise mache ich vor dem Frühstück auch noch so bisschen Gymnastik- etwa 20 Minuten. Aber da ich heute eine halbe Stunde länger im Bett lag fiel die aus. Im Leben geht es für mich immer darum Prioritäten zu setzen. Heute lag diese nicht bei Gymnastik😉
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