12 von 12 Februar 2026 – Rituale, Regen und Ruhe

Heute ist es wieder so weit – „12 von 12“ geht in die nächste Runde. Auf ihrem Blog „Draußen nur Kännchen“ sammelt Caro alle Beiträge der Blogger, die sich an dieser wundervollen und mir inzwischen sehr lieb gewonnenen Aktion beteiligen.

Ich mag „12 von 12“ aus ganz unterschiedlichen Gründen: Zum einen hilft es mir, einen Tag im Monat noch bewusster wahrzunehmen. Zum anderen lese ich unglaublich gerne, wie andere ihren Alltag gestalten. Dabei entdecke ich immer wieder neue Bücher, Rezepte und inspirierende Menschen.

Um 6:30 Uhr klingelte mein Wecker. Noch bevor der Tag richtig begann, schenkte ich mir meine vertrauten Rituale.

Im Badezimmer startete ich mit Zunge schaben und Ölziehen. Währenddessen bekamen Burki und Elton ihr Frühstück.

Nach Zähneputzen und Nasendusche ging es weiter auf meine Meditationsmatte.

Ein weißes Nasenduschkännchen auf einem Waschbecken
Mein Bodhi Nasenspülkännchen

Atem und Achtsamkeit

Ich begann mit meinem Atemtraining (Buteyko-Atmung). Diese bewussten Atemzüge holen mich jedes Mal sanft bei mir selbst ab. Danach folgte eine Achtsamkeitsmeditation.

Meditationsmatte mit Meditationskissen und einem Block zum Schreiben
Mein Ruhe Ort

Bis Sonntag gehörte noch ein Body Scan zu meinem Ritual – doch seit Montag spüre ich, dass mir die Achtsamkeitsmeditation gerade mehr entspricht. Es ist spannend, wie sich Bedürfnisse verändern, wenn man genau hinhört.

Zum Frühstück gab es Porridge.

Eine Schüssel mit Porridge
Lieblingsfrühstück

Kalt duschen

Nach dem Frühstück ging es unter die Dusche – kalt, wie (fast) immer.

Wassertropfen auf einer Duschwand; im Hintergrund verschwommen zu sehen der Wasserhahn
Kalt duschen- einfach schön

Was vor einiger Zeit noch Überwindung bedeutete, fühlt sich inzwischen nach Lebendigkeit an. Nach Klarheit. Nach einem kleinen „Ich schaffe das“ gleich am Morgen. In der kommenden Woche werde ich ausführlicher darüber schreiben, wie ich zum Kaltduschen gekommen bin und was sich seitdem für mich verändert hat.

Um 9:00 Uhr stand Supervision an. Der Weg zur Arbeit dauert mit dem Fahrrad nur vier Minuten – doch heute reichten diese vier Minuten vollkommen aus, um nass zu werden.

nasser Fahrradlenker im Vordergrund; man kann den Weg erkennen
Mit dem Rad durch den Park

In solchen Momenten bin ich jedes Mal dankbar für meine Regenhose. Wer bei fast jedem Wetter Rad fährt, weiß: Gute Ausrüstung ist Gold wert.

Nach der Supervision ging es weiter zum Friseur und anschließend noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Ein ganz normaler Alltagsfluss.

Selfie einer Frau mit Brille und kurzen Haaren
Mit neuer Frisur fühlt sich alles gleich viel besser an 🙂
Ein Einkaufswaagen mit Zahnpasta und Aufstrichen
Ein paar Kleinigkeiten

Wieder zu Hause begrüßten mich Burki und Elton mit einer Mischung aus Empörung und Dramatik – als hätten sie seit Tagen nichts zu fressen bekommen. Ihre Theatralik bringt mich jedes Mal zum Lächeln.

zwei Katzen, die eng beieinander stehen
Burki und Elton- so nah kommen sie sich tatsächlich nur, wenn es ums Fressen geht

Nachdem die beiden Stubentiger versorgt waren, kümmerte ich mich um mein eigenes Mittagessen. Heute gab es einen Resteauflauf. Ich mag diese Art zu kochen – kreativ, pragmatisch und nachhaltig. Es fühlt sich gut an, Lebensmittel wertzuschätzen und nichts wegwerfen zu müssen.

Auflauf im Backofen
Resteauflauf aus Kartoffeln, Gemüse und veganem Hack

Haushalt

Nach dem Mittagessen wartete die Wäsche. Leider hat sie noch immer nicht gelernt, sich selbstständig von der Leine in den Schrank zu räumen. Ich arbeite daran – bisher ohne Erfolg.

zwei Paar bunte Socken auf der Wäscheleine
Ich liebe meine bunten Socken

Um 15:00 Uhr spürte ich deutlich, dass meine Nacht nicht besonders erholsam gewesen war. Also schenkte ich mir eine 30-minütige Pause auf dem Sofa.

Kuscheltherapie

Burki ließ sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Er rollte sich schnurrend auf der Decke – und halb auf mir – zusammen. Seine Wärme, dieses gleichmäßige Schnurren, das sanfte Gewicht – all das hatte etwas ungemein Beruhigendes.

Katzer, die auf einer Decke ruht
Burki

Manchmal braucht es nicht mehr als eine Katze und eine halbe Stunde Stillstand.

Nach meiner kleinen Auszeit setzte ich mich an den PC, sichtete die Bilder und begann diesen Beitrag zu schreiben.

PC Bildschirm
12 von 12 verfassen

Und wie jeden Monat freue ich mich jetzt schon darauf, durch all die anderen „12 von 12“-Tage zu stöbern. Es fühlt sich ein bisschen an wie ein kollektives Tagebuch – ehrlich, vielfältig und wunderbar menschlich.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wundervollen Abend und einen entspannten Start ins Wochenende.

Anja

3 Kommentare

  1. Kalte Dusche??? – Puh, bei mir ist schon das ganze Haus kalt, da bin ich froh mal ein bissel Wärme zu kriegen. Um Sommer kömmer ja nochmal drüber reden ;)Katzen tun immer, als würden sie gleich vor Hunger umfallen, das ist mir sehr vertraut.Grüsze aus dem Harz mit einem winzigen Sonnenstrahl heute (aber Regen war auch noch)Macha

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  2. Ich habe letztes Jahr mit dem kalt Duschen angefangen und mittlerweile kostet es kaum noch Überwindung. Das ich das jedoch mal schreibe hätte ich selbst nie gedacht, denn ich war immer ein Heißduscher. Aber nächste Woche gibt es einen Beitrag dazu. Der Text ist schon fertig, aber ich hab noch nicht alle Bilder zusammen- das steht für die kommenden Tage an.

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  3. Huhu,

    kalt duschen? Mein Hochachtung hast du – ich bin die typische Warmduscherin *lol

    Und deine Katzen sehen absolut vernachlässigt und verhungert aus – die werden sich bestimmt mal an Catesty International wenden *rofl

    Restessen ist immer gut – im Büro achte ich auch immer darauf, dass von unserem Obst-Gemüse-Korb nichts weggeworfen wird, nur weil evtl. eine Druckstelle vorhanden oder Freitag ist.

    Und meine Wäsche versuche ich auch immer erfolglos davon zu überzeugen, dass sie sich alleine aufhängt.

    LieGrü und Danke für die Einblicke in deinen Tag

    Elena

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